Sprich von Gott

Lektion 12, 2. Quartal 13. bis 19. Juni 2026

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Sabbatnachmittag 13. Juni

Memory Text:

„Gott, der Herr, hat mir die Zunge eines Jüngers gegeben, damit ich den Müden mit einem Wort zu erquicken wisse. Er weckt Morgen für Morgen, ja, er weckt mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger [hören]. Jesaja 50,4


Die richtige Ausbildung und Benutzung des Sprachvermögens kommt in allen Zweigen christlichen Wirkens zur Geltung; Sie macht sich bemerkbar im Familienleben und in unserem Verkehr miteinander. Wir sollten uns daran gewöhnen, im angenehmen Ton zu sprechen, reine und richtige Ausdrücke und gütige, liebevolle Worte zu gebrauchen. Liebliche, gütige Worte sind der Seele wie ein Tau und sanfter Regen. Die Schrift sagt von Christo, daß seine Lippen holdselig waren, daß er „wisse, mit dem Müden zu rechter Zeit zu reden.“ Psalm 45,3; Jesaja 60,4. Und der Herr gebietet uns: „Eure Rede sei allezeit lieblich,“ „daß es holdselig sei zu hören.“ Kolosser 4,6; Epheser 4,29. CGl 333.1

Indem wir versuchen, andere dahin zu bringen, daß sie unrichtige Gewohnheiten ablegen, sollten wir in der Benutzung unserer Worte sehr sorgfältig sein. Sie werden ein Geruch des Lebens zum Leben, oder ein Geruch des Todes zum Tode sein. Viele bedienen sich, wenn sie tadeln oder einen Rat geben, scharfer, harter Ausdrücke, Worte, die nicht geeignet sind, die verwundete Seele zu heilen. Durch solche unüberlegten Ausdrücke wird der Geist gereizt und oft werden die Irrenden zur Widerspenstigkeit angeregt. Alle, die für die Grundsätze der Wahrheit eintreten wollen, müssen das himmlische Öl der Liebe empfangen. Unter allen Umständen sollten tadelnde Worte liebreich gesprochen werden. Dann werden unsere Worte bessernd und nicht erbitternd wirken. Christus wird durch seinen Heiligen Geist die Kraft, die Macht geben. Dies ist sein Werk. CGl 333.2

Nicht ein Wort darf unbedacht gesprochen werden. Kein Afterreden, kein leichtfertiges Gespräch, kein verdrießliches Murren, keine unreine Andeutung wird den Lippen derer entweichen, die Christum nachfolgen. Der Apostel Paulus sagt durch die Eingebung des Heiligen Geistes: „Lasset kein faul Geschwätz aus eurem Munde gehen.“ Epheser 4,29. Mit faulem Geschwätz sind nicht nur ruchlose Worte gemeint, sondern irgend ein Ausdruck, der gegen heilige Grundsätze und reine, unbefleckte Religion ist, der unreine Andeutungen und verdeckte, auf Böses hinzielende Anspielungen enthält. Wenn solchem Geschwätz nicht sofort widerstanden wird, kann es die Ursache zu großer Sünde werden. CGl 333.3

Sonntag, 14. Juni 

Aus dem Überfluss heraus


Lies den Missionsauftrag in Matthäus 28,18–20. Schreibe die verschiedenen Botschaften Jesu auf, wenn er „alle“oder „immer“ sagt (was im Griechischen dasselbe Wort pas ist).

Das Evangelium soll nicht als leblose Lehre, sondern als eine lebendige Kraft dargestellt werden, die das Leben verändert. Gott wünscht, daß die Empfänger seiner Gnade zu Zeugen seiner Macht werden. Alle, deren bisheriger Lebensweg dem Herrn ein Greuel war, nimmt er bereitwillig auf. Wenn sie ihre Sünden bekennen, so schenkt er ihnen seinen göttlichen Geist, setzt sie in die höchsten Vertrauensstellungen ein und sendet sie in das Lager der Ungetreuen, damit sie seine grenzenlose Barmherzigkeit verkündigen. Nach Gottes Willen sollen seine Diener bezeugen, daß wir als Menschen durch die göttliche Gnade einen christusähnlichen Charakter besitzen können und uns der Gewißheit seiner großen Liebe erfreuen dürfen. Wir sind aufgerufen zu verkündigen, daß Gott erst dann zufrieden ist, wenn alle Menschen bekehrt und erneut in ihre heiligen Befugnisse als Söhne und Töchter des Herrn eingesetzt sind. LJ 830.2

Lies Apostelgeschichte 1,8 und Apostelgeschichte 4,13. Wie sah das Zeugnisgeben für die Urgemeinde aus? Welchen Einfluss hatten Petrus und Johannes auf diejenigen, die ihr Zeugnis hörten?

Unter der Anleitung Christi waren die Jünger dahin geführt worden, ihr Bedürfnis nach dem Heiligen Geist zu empfinden, während ihre Belehrung durch den Geist sie erst richtig befähigte, ihr Lebenswerk durchzuführen. Sie waren nicht mehr unwissend und ungebildet, nicht länger eine Anzahl unabhängiger Teile oder einander abstoßender, nicht zueinander passender Elemente. Hinfort setzten sie ihre Hoffnung nicht mehr auf weltliche Größe, sondern waren „einmütig“, „ein Herz und eine Seele“. Apostelgeschichte 2,46; Apostelgeschichte 4,32. Christus füllte ihre Gedanken aus, die Förderung seines Reiches war ihr Ziel. In Gesinnung und Charakter waren sie ihrem Meister ähnlich geworden, und die Menschen „wußten auch von ihnen, daß sie mit Jesus gewesen waren“. Apostelgeschichte 4,13. WA 46.2

Pfingsten brachte ihnen die himmlische Erleuchtung. Die Wahrheiten, die sie nicht erfassen konnten, solange Christus bei ihnen war, öffneten sich ihnen nun. Mit nie zuvor gekannter freudiger Glaubenszuversicht nahmen sie die Lehren der Heiligen Schrift an. Für sie war es fortan nicht mehr nur eine Sache des Glaubens, daß Christus der Sohn Gottes war; sie wußten, daß er, wenn auch in Menschlichkeit gehüllt, wirklich der Messias war. Sie verkündigten der Welt ihre Erfahrung mit einer Bestimmtheit, die die Überzeugung in sich trug, daß Gott mit ihnen war. WA 46.3

Montag, 15. Juni 

Ohne Zwang, aber mit Kraft


Jeder Mensch, der sich dem Anspruch Gottes verweigert, wird von einer anderen Macht beherrscht. Er gehört nicht sich selber. Mag er auch von Freiheit reden, in Wirklichkeit lebt er doch in der erniedrigendsten Knechtschaft. Er darf den Glanz der Wahrheit nicht aufnehmen; denn der Teufel beherrscht seinen Geist. Vielleicht schmeichelt er sich damit, der eigenen Urteilskraft zu folgen, tatsächlich aber gehorcht er dem Willen des Fürsten der Finsternis. Christus kam, um die Seele von den Fesseln der Sündenknechtschaft zu erlösen. „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.“ Johannes 8,36. „Das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christus Jesus, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Römer 8,2. LJ 461.4

Die Erlösung kann niemanden aufgezwungen werden. Keinerlei äußere Gewalt wird dazu angewandt. Unter dem Einfluß des Geistes Gottes steht es dem Menschen frei, selbst zu entscheiden, wem er dienen möchte. Die innere Wandlung als Folge davon, daß das Herz Christus übergeben wird, verbürgt die höchste Stufe der Freiheit.[Die folgenden vier Sätze sind nach dem englischen Original zitiert.] In dem Werk der Erlösung gibt es keinen Zwang. Keine äußere Gewalt wird angewandt. Unter dem Einfluß des Geistes Gottes steht es dem Menschen frei, selbst zu entscheiden, wem er dienen möchte. In der Änderung, die stattfindet, wenn die Seele sich Christus übergibt, liegt die höchste Stufe der Freiheit. Die Austreibung der Sünde ist eine Tat des Herzens. Es trifft zu, wir können uns nicht aus eigener Kraft von der Herrschaft Satans befreien. Wenn wir aber von der Sünde frei werden wollen und in höchster Not nach einer Macht außer und über uns rufen, dann werden die Kräfte unseres Herzens von der göttlichen Macht des Heiligen Geistes so durchdrungen, daß sie den Willen Gottes als ihren eigenen erfüllen. LJ 462.1

Die Freiheit des Menschen ist nur unter der einen Voraussetzung möglich, daß er mit Christus eins wird. „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ Johannes 8,32. Christus ist diese Wahrheit. Die Sünde kann nur Erfolg haben, wenn sie den Geist schwächt und die Freiheit der Seele zerstört. Unterwirft man sich aber Gott, dann wird das eigentliche Selbst wiederhergestellt — die wahre Herrlichkeit und Würde des Menschen. Das göttliche Gesetz, von dem wir abhängig sind, ist das „Gesetz der Freiheit“. Jakobus 2,12. LJ 462.2

Dienstag, 16. Juni 

Tipps, wie man von Jesus spricht


Lies 1. Petrus 3,8–15. Was sagt uns das Wort Gottes in diesen Versen?

„Schließlich: Seid alle eines Sinnes, habt Mitgefühl miteinander, liebt euch wie Brüder, seid barmherzig, seid freundlich. 1. Petrus 3,8. AG 234.1

„Christus kam, um allen das Heil zugänglich zu machen. Am Kreuz von Golgatha zahlte er den unendlichen Erlösungspreis für eine verlorene Welt.... Seine Mission galt den Sündern, Sündern aller Art, jeder Sprache und Nation....

Die am meisten Irrenden, die Sündigsten wurden nicht übergangen; sein Wirken galt besonders denen, die die Erlösung, die er zu bringen kam, am dringendsten brauchten. Je größer ihr Bedarf an Besserung war, desto tiefer war sein Interesse, desto größer sein Mitgefühl und desto eifriger sein Wirken. Sein großes Herz voller Liebe wurde bis ins Innerste bewegt für jene, deren Lage am hoffnungslosesten war und die seine verwandelnde Gnade am dringendsten brauchten.... AG 234.2 „Wir sollten den Geist pflegen, mit dem Christus sich bemühte, die Irrenden zu retten. Sie sind Ihm ebenso lieb wie wir. Sie sind gleichermaßen fähig, Trophäen Seiner Gnade und Erben des Reiches zu sein. Aber sie sind den Fallstricken eines listigen Feindes ausgesetzt, Gefahren und Verunreinigung ausgesetzt und ohne die rettende Gnade Christi dem sicheren Untergang geweiht. Wenn wir diese Angelegenheit im richtigen Licht betrachten würden, wie würde dann unser Eifer belebt und unsere ernsthaften, aufopferungsvollen Bemühungen vervielfacht, damit wir denen nahekommen, die unsere Hilfe, unsere Gebete, unser Mitgefühl und unsere Liebe brauchen! 5T 605.2

„Nur diejenigen leben für Christus und ehren seinen Namen, die ihrem Meister treu sind, indem sie danach streben, das Verlorene zu retten. Wahre Frömmigkeit wird sicherlich die tiefe Sehnsucht und das ernsthafte Wirken des gekreuzigten Erlösers offenbaren, jene zu retten, für die er gestorben ist. Wenn unsere Herzen durch die Gnade Christi erweicht und besänftigt sind und vor dem Gefühl von Gottes Güte und Liebe glühen, wird sich ganz natürlich Liebe, Mitgefühl und Zärtlichkeit gegenüber anderen ergießen. Die im Leben vorgelebte Wahrheit wird ihre Kraft wie der verborgene Sauerteig auf alle ausüben, mit denen sie in Berührung kommt. 5T 606.2

„Nähert euch dem großen Herzen der mitfühlenden Liebe und lasst den Strom dieses göttlichen Mitgefühls in euer Herz fließen und von euch zu den Herzen anderer. Möge die Zärtlichkeit und Barmherzigkeit, die Jesus in seinem eigenen kostbaren Leben offenbart hat, uns ein Vorbild dafür sein, wie wir unsere Mitmenschen behandeln sollten, insbesondere jene, die unsere Brüder in Christus sind. Viele sind in den großen Kämpfen des Lebens verzagt und entmutigt, die durch ein einziges Wort freundlicher Ermutigung und Zuversicht gestärkt worden wären, um zu siegen. Werdet niemals, niemals herzlos, kalt, unsympathisch und kritisch. Verpasst niemals eine Gelegenheit, ein Wort der Ermutigung und der Hoffnung zu sprechen. Wir können nicht abschätzen, wie weitreichend unsere zärtlichen Worte der Güte sein können, unsere christusähnlichen Bemühungen, eine Last zu erleichtern. Die Irrenden können auf keine andere Weise wiederhergestellt werden als im Geist der Sanftmut, der Freundlichkeit und der zärtlichen Liebe.“ 5T 612.3

Mittwoch, 17. Juni 

Ein Kind auf Abwegen


Ephraim, als Teil des auserwählten Volkes Gottes, ist vom Herrn abgeirrt. Was sagen uns Hosea 4,17 und Hosea 7 über die Sünden Ephraims?

„Durch Amos lautete die Botschaft des Herrn an Israel: ‚Sucht mich, so werdet ihr leben; aber sucht nicht Bethel, geht nicht nach Gilgal und zieht nicht nach Beerscheba; denn Gilgal wird gewiss in die Gefangenschaft gehen, und Bethel wird zunichte werden. Sucht den Herrn, so werdet ihr leben ... Sucht den, der die sieben Sterne und den Orion macht und den Schatten des Todes in den Morgen verwandelt und den Tag mit der Nacht verdunkelt; der die Wasser des Meeres ruft und sie über die Erde ausgießt: Der Herr ist sein Name.“ Amos 5,4–8. RH 5. Februar 1914, Abs. 10

„‚Sucht das Gute und nicht das Böse, damit ihr lebt; dann wird der Herr, der Gott der Heerscharen, mit euch sein, wie ihr gesagt habt. Hasst das Böse und liebt das Gute und richtet Recht am Tor; vielleicht wird der Herr, der Gott der Heerscharen, dem Rest Josephs Gnade erweisen.‘ Verse 14, 15. RH 5. Februar 1914, Abs. 11

„Doch die weitaus größere Zahl derer, die diese Aufforderungen hörten, weigerte sich, davon Gebrauch zu machen. So sehr standen die Worte eines von Gottes Boten im Widerspruch zu den bösen Begierden der Unbußfertigen, dass der götzendienerische Priester in Bethel an den Herrscher in Israel sandte und sprach: ‚Amos hat sich inmitten des Hauses Israel gegen dich verschworen; das Land kann all seine Worte nicht ertragen.‘ Amos 7,10. Und durch Hosea verkündete der Herr: „Als ich Israel heilen wollte, da wurde die Missetat Ephraims aufgedeckt und die Bosheit Samarias.“ Hosea 7,1. „Der Stolz Israels bezeugt es vor seinem Angesicht; und sie kehren nicht um zum Herrn, ihrem Gott, noch suchen sie ihn trotz alledem.“ Vers 10. RH 5. Februar 1914, Abs. 12

„Von Generation zu Generation ertrug der Herr seine eigensinnigen Kinder, bis er nichts mehr für sie tun konnte. ‚O Ephraim‘, rief er, ‚was soll ich dir tun? O Juda, was soll ich dir tun? Denn eure Güte ist wie eine Morgenwolke und wie der frühe Tau, der vergeht.‘ Hosea 6,4. RH 5. Februar 1914, Abs. 13

„Das Übel, das sich über das Land ausgebreitet und alle Schichten der Gesellschaft durchdrungen hatte, war unheilbar geworden, und über Israel wurde das schreckliche Urteil gesprochen: ‚Ephraim hat sich den Götzen zugewandt; lasst ihn in Ruhe.‘ Hosea 4,17. ‚Die Tage der Heimsuchung sind gekommen, die Tage der Vergeltung sind gekommen; Israel wird es erfahren.‘ Hosea 9,7. „Sie werden sein wie die Morgenwolke und wie der frühe Tau, der vergeht, wie die Spreu, die der Wirbelwind von der Tenne treibt, und wie der Rauch aus dem Schornstein.“ Hosea 13,3.“ RH 5. Februar 1914, Abs. 14

Anstatt über ihr eigensinniges Kind zu weinen, wird Rahel gesagt, sie solle Hoffnung haben. Was sagt uns Jeremia noch? Lies Jeremia 31,18.19.

Wie sehr unterscheidet sich Ephraim zur Zeit seiner Befreiung von dem, wie er war, als er gefangen genommen wurde! Einst war er wie ein wilder Stier; doch nun ist er zahm.

„Die Gemeinde brauchte strenge Zurechtweisung und Züchtigung. Doch immer wird die Zurechtweisung, die Gott sendet, in zärtlicher Liebe ausgesprochen und mit dem Versprechen des Friedens für jeden reuigen Gläubigen verbunden. „Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich zu ihm hineingehen und mit ihm essen, und er mit mir.“ Offenbarung 3,20. Die Gläubigen wurden ermahnt: „Sei wachsam und stärke das, was noch übrig ist und im Begriff ist zu sterben.“ „Ich komme bald; halte fest, was du hast, damit niemand deine Krone nimmt.“ Verse 2, 11.“ TT 307.3

Donnerstag, 18. Juni 

Bringt sie zurück


Sacharja 10 enthält einige schöne Botschaften darüber, wie Gott sein Volk zu sich zurückbringt. Lies dieses Kapitel jetzt langsam und achte auf die Hauptbotschaften.

Sach. 10,6 – „Und ich werde das Haus Juda stärken und das Haus Joseph retten und sie wieder zurückbringen, um sie anzusiedeln; denn ich habe Erbarmen mit ihnen, und sie werden sein, als hätte ich sie nicht verstoßen; denn ich bin der Herr, ihr Gott, und werde auf sie hören.“

Die Aussagen „Ich werde stärken“ anstelle von „retten“ in Bezug auf „das Haus Juda“ und „Ich werde retten“ anstelle von „stärken“ in Bezug auf „das Haus Joseph“ deuten darauf hin, dass das Haus Juda vor dem Haus Joseph gerettet wird, und um das Haus Joseph zu retten, stärkt Er das Haus Juda. Die Nachkommelage muss gerettet werden, während die Erstlingsfrüchte für den Dienst tauglich gemacht werden müssen. Beide werden an einem Ort gesammelt (der „Scheune“, dem Königreich). Der Herr gewährt beiden diese Gnade, weil Er Erbarmen mit ihnen hat und sie so behandeln wird, als hätten sie Ihn nie dazu veranlasst, sie zu verstoßen.


Sach. 10,7 – „Und die von Ephraim werden wie ein starker Mann sein, und ihr Herz wird sich freuen wie durch Wein; ja, ihre Kinder werden es sehen und sich freuen; ihr Herz wird sich freuen im Herrn.“

Die Väter werden sich freuen, und die Kinder werden es sehen. Er wird so „das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden …“ „Mal. 4,6.


Sach. 10,10 – „Ich werde sie auch aus dem Land Ägypten zurückbringen und sie aus Assyrien sammeln; und ich werde sie in das Land Gilead und in den Libanon bringen; und es wird keinen Platz für sie gefunden werden.“

Die Auserwählten werden von überall her versammelt und sich bis ins Land Gilead und in den Libanon ausbreiten. Doch selbst dann wird der Platz für sie zu klein sein.

Sach. 10,11–12 – „Und er wird mit Bedrängnis durch das Meer ziehen und die Wellen im Meer schlagen, und alle Tiefen des Flusses werden austrocknen; und der Stolz Assyriens wird erniedrigt werden, und das Zepter Ägyptens wird weichen. Und ich werde sie im Herrn stärken, und sie werden in seinem Namen umherziehen, spricht der Herr.“

Das heißt, die Sammlung des Volkes soll ungehindert erfolgen. Jedes Hindernis soll beseitigt werden. Die Herrschaft der Sünde soll beendet werden. Die Nationen, die Gottes Volk versklavt haben, sollen gedemütigt werden, und ihre Zepter (Throne) sollen nicht mehr sein.

Seid stark im Herrn, wandelt fröhlich und ohne Furcht umher, spricht der Herr.



Freitag, 19. Juni 

Weiterführendes Studium

Das Werk, das Gott durch göttliches Licht und Erkenntnis im menschlichen Herzen begonnen hat, muss beständig voranschreiten. „… Jeder Einzelne muss seine eigene Notwendigkeit erkennen. Das Herz muss von jeder Verunreinigung befreit und für die Innewohnung des Geistes gereinigt werden. Durch das Bekennen und Abkehren von der Sünde, durch ernsthaftes Gebet und die Hingabe an Gott bereiteten sich die ersten Jünger auf die Ausgießung des Heiligen Geistes am Pfingsttag vor. Das gleiche Werk, nur in größerem Maße, muss jetzt vollbracht werden. Damals musste der Mensch nur um den Segen bitten und darauf warten, dass der Herr das Werk an ihm vollendet. Gott ist es, der das Werk begonnen hat, und Er wird Sein Werk vollenden und den Menschen in Jesus Christus vollkommen machen. Doch darf die Gnade, die der Frühregen darstellt, nicht vernachlässigt werden.

„Nur diejenigen, die dem Licht, das sie haben, gerecht werden, werden größeres Licht empfangen. Wenn wir nicht täglich Fortschritte darin machen, die aktiven christlichen Tugenden vorzuleben, werden wir die Manifestationen des Heiligen Geistes im Spätregen nicht erkennen. Er mag auf die Herzen rund um uns fallen, aber wir werden ihn nicht erkennen oderempfangen. „Testimonies to Ministers“, S. 507.