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Lektion 1, 3. Quartal, 27. Juni bis 3. Juli 2026.

Paulus’ Dienst in Korinth

Theme

Sabbatnachmittag, 27. Juni

Merktext:

„Und der Herr sprach durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt! Apostelgeschichte 18,9–10
In seinem zweiten Brief an die Gläubigen zu Korinth, den er schrieb, nachdem er dort eine starke Gemeinde ins Leben gerufen hatte, blickte er darauf zurück, wie er unter ihnen gelebt hatte. „Habe ich gesündigt“, so fragte er, „als ich mich erniedrigt habe, auf daß ihr erhöht würdet? Denn ich habe euch das Evangelium Gottes umsonst verkündigt. Andere Gemeinden habe ich beraubt und Geld von ihnen genommen, um euch dienen zu können. Als ich bei euch anwesend war und Mangel hatte, war ich niemand beschwerlich. Denn meinen Mangel füllten die Brüder aus, die aus Mazedonien kamen. So habe ich mich in allen Stücken euch unbeschwerlich gehalten und will auch ferner mich so halten. So gewiß die Wahrheit Christi in mir ist, so soll mir dieser Ruhm in den Ländern Achajas nicht verwehrt werden.“ 2.Korinther 11,7-10. WA 348.3
Als Grund, warum Paulus sich in Korinth so verhalten habe, erklärt er: „Damit ich die Ursache abschneide denen, die Ursache suchen, sich rühmen zu können.“ 2.Korinther 11,12. Neben seiner Arbeit als Zeltmacher hatte Paulus auch den Dienst der Evangeliumsverkündigung treu versehen. Er selbst sagte über seine Arbeit: „Es sind ja eines Apostels Zeichen unter euch geschehen in aller Geduld mit Zeichen und mit Wundern und mit Taten.“ Und er fügte hinzu: „Was it‘s, worin ihr zu kurz gekommen seid hinter anderen Gemeinden, außer daß ich selbst euch nicht habe beschwert? Vergebet mir dieses Unrecht! Siehe, ich bin jetzt bereit zum dritten Mal zu euch zu kommen, und will euch nicht beschweren; denn ich suche nicht das Eure, sondern euch ... Ich aber will gerne hingeben und hingegeben werden für eure Seelen.“ 2.Korinther 12,12-15. WA 349.1

Sonntag, 28. Juni

Paulus, ein von Gott berufener Apostel Jesu

Lies 1. Korinther 1,1 und Römer 1,1. Welche beiden Elemente des Dienstes des Paulus werden in diesen Passagen hervorgehoben? (Siehe auch Gal. 1,1.)
Der feierliche Auftrag, der Paulus anläßlich seines Gesprächs mit Ananias erteilt worden war, lastete immer schwerer auf seinem Herzen. Als er auf die Worte: „Saul, lieber Bruder, sei sehend!“, zum ersten Mal in das Angesicht dieses frommen Mannes schaute, sprach Ananias unter der Leitung des Heiligen Geistes zu ihm: „Der Gott unsrer Väter hat dich verordnet, daß du seinen Willen erkennen sollst und sehen den Gerechten und hören die Stimme aus seinem Munde; denn du wirst für ihn vor allen Menschen Zeuge sein von dem, was du gesehen und gehört hast. Und nun, was zögerst du? Stehe auf und rufe seinen Namen an und laß dich taufen und abwaschen deine Sünden!“ Apostelgeschichte 22,13-16. WA 128.1
Diese Worte stimmten mit den Worten Jesu überein, die er an Saulus gerichtet hatte, als er ihm auf der Reise nach Damaskus in den Weg getreten war und erklärt hatte: „Dazu bin ich dir erschienen, daß ich dich verordne zum Diener und Zeugen dessen, was du von mir gesehen hast und was ich dir noch will erscheinen lassen. Und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter welche ich dich sende, aufzutun ihre Augen, daß sie sich bekehren von der Finsternis zu dem Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, um zu empfangen Vergebung der Sünden und das Erbteil samt denen, die geheiligt sind durch den Glauben an mich.“ Apostelgeschichte 26,16-18. WA 128.2
Als Paulus diese Worte in seinem Herzen bewegte, verstand er immer umfassender den Sinn seiner Berufung, „ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes“ zu sein. 1.Korinther 1,1. Sein Auftrag hatte er „nicht von Menschen erhalten und auch nicht durch menschliche Vermittlung“, sondern „von Jesus Christus und von Gott dem Vater“. Galater 1,1 (GN). Die Größe der Aufgabe, die vor ihm lag, veranlaßte ihn, fleißig in der Heiligen Schrift zu forschen, um das Evangelium predigen zu können „nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde,“ „sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft“, damit der Glaube derer, die es hörten, „bestehe nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft“. 1.Korinther 1,17; 1.Korinther 2,4.5. WA 128.3

Montag, 29. Juni

Von Athen nach Korinth

Lies Apostelgeschichte 17,16–34. Wo war Paulus, bevor er nach Korinth ging, und was tat er dort?
Athen war damals der Mittelpunkt des Heidentums. Hier traf Paulus nicht auf eine unwissende, leichtgläubige Bevölkerung wie in Lystra, sondern auf Leute, die wegen ihrer Bildung und Kultur bekannt waren. Überall erblickte man Standbilder ihrer Gottheiten und vergötterten Großen der Geschichte und Dichtkunst, während prachtvolle Architekturen und Gemälde den nationalen Ruhm und die volkstümliche Verehrung der heidnischen Gottheiten darstellten. Die Sinne des Volkes wurden von der Schönheit und Pracht der Kunstwerke bezaubert. Überall erhoben sich die mächtigen Bauwerke der Anbetungsstätten und Tempel, für die unermeßliche Summen verwandt worden waren. Siege der Waffen und Taten berühmter Männer wurden durch Bildwerke, Altäre und Gedenktafeln gefeiert. Das alles machte Athen zu einer einzigen großen Kunstgalerie. WA 233.3
Als Paulus all das Schöne und Großartige schaute und feststellte, daß die Stadt dem Götzendienst völlig ergeben war, ergriff ihn ein heiliger Eifer für Gott, den er überall entehrt sah. Sein Herz war von Mitleid erfüllt für die Einwohner Athens, die trotz all ihrer geistigen Bildung den wahren Gott nicht kannten. WA 233.4
Lies Apostelgeschichte 18,1–11. Was tut Paulus, als er in Korinth ankommt und während seines gesamten Aufenthalts in dieser Stadt?
„Unter den Juden, die sich in Korinth niedergelassen hatten, befanden sich Aquila und Priscilla, die sich später als eifrige Arbeiter für Christus einen Namen machten. Als Paulus den Charakter dieser Menschen kennenlernte, ‚wohnte er bei ihnen‘.“ AA 243.2
„Bei der Verkündigung des Evangeliums in Korinth verfolgte der Apostel einen anderen Ansatz als bei seinem Wirken in Athen. Dort hatte er versucht, seinen Stil dem Charakter seiner Zuhörer anzupassen; er war der Logik mit Logik, der Wissenschaft mit Wissenschaft und der Philosophie mit Philosophie begegnet. Als er über die so verbrachte Zeit nachdachte und erkannte, dass seine Lehre in Athen nur wenig Frucht gebracht hatte, beschloss er, in Korinth einen anderen Arbeitsansatz zu verfolgen, um die Aufmerksamkeit der Nachlässigen und Gleichgültigen zu gewinnen. Er nahm sich vor, ausgefeilte Argumente und Diskussionen zu vermeiden und unter den Korinthern „nichts zu wissen“ außer „Jesus Christus, und zwar den Gekreuzigten“.
Er würde zu ihnen predigen, „nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in der Offenbarung des Geistes und der Kraft“ (1. Korinther 2,2.4). AA 244.1

Dienstag, 30. Juni

Die Stadt Korinth

Lies Apostelgeschichte 18,1–3; 1. Korinther 5,9–11 und 1. Korinther 8,4. Was lässt sich daraus über die Wirtschaft, die Sitten und das religiöse Leben in Korinth ableiten?
Korinth war im ersten Jahrhundert des christlichen Zeitalters eine der führenden Städte nicht nur Griechenlands, sondern der ganzen Welt. In den Straßen drängten sich Griechen, Juden, Römer und Reisende aus allen Ländern, die eifrig ihren Geschäften oder Vergnügungen nachgingen. Dieses wichtige, von allen Teilen des Römischen Reiches leicht erreichbare Handelszentrum war ein bedeutender Ort, so daß dort Gedächtnisstätten für Gott und seine Wahrheit errichtet werden sollten. WA.243.2 Gleich zu Beginn seines Wirkens in diesem Verkehrsmittelpunkt sah Paulus auf allen Seiten ernste Hindernisse für den Fortgang seiner Arbeit. Die Stadt war faßt ausnahmslos dem Götzendienst ergeben. Venus war die Lieblingsgöttin, und mit ihrer Verehrung waren zahlreiche verderbliche Riten und Sitten verknüpft. Wegen ihrer sittlichen Verderbtheit waren die Korinther selbst unter den Heiden verrufen. Ihr Denken und Tun schien auf nichts anderes als auf Vergnügungen und Lustbarkeiten des Augenblicks gerichtet zu sein. WA 243.1
Korinth war im ersten Jahrhundert des christlichen Zeitalters eine der führenden Städte nicht nur Griechenlands, sondern der ganzen Welt. In den Straßen drängten sich Griechen, Juden, Römer und Reisende aus allen Ländern, die eifrig ihren Geschäften oder Vergnügungen nachgingen. Dieses wichtige, von allen Teilen des Römischen Reiches leicht erreichbare Handelszentrum war ein bedeutender Ort, so daß dort Gedächtnisstätten für Gott und seine Wahrheit errichtet werden sollten. WA.243.2 Gleich zu Beginn seines Wirkens in diesem Verkehrsmittelpunkt sah Paulus auf allen Seiten ernste Hindernisse für den Fortgang seiner Arbeit. Die Stadt war faßt ausnahmslos dem Götzendienst ergeben. Venus war die Lieblingsgöttin, und mit ihrer Verehrung waren zahlreiche verderbliche Riten und Sitten verknüpft. Wegen ihrer sittlichen Verderbtheit waren die Korinther selbst unter den Heiden verrufen. Ihr Denken und Tun schien auf nichts anderes als auf Vergnügungen und Lustbarkeiten des Augenblicks gerichtet zu sein. WA 243.1
Obwohl Paulus in Korinth einen gewissen Erfolg hatte, wurde er doch durch die Bosheit, die er in dieser verderbten Stadt sah und hörte, beinahe entmutigt. Die moralische Verderbtheit, die er unter den Heiden fand, die Verachtung und Beleidigungen, die ihm von den Juden zugefügt wurden, bereiteten ihm tiefe innere Not. Er zweifelte daran, ob es weise sei, zu versuchen, unter diesen Menschen eine Gemeinde aufzubauen. WA 249.1
Ernstlich plante er, die Stadt zu verlassen und mit einem versprechenderen Gebiet zu vertauschen und zu erfahren, wo er seine Pflicht zu tun habe. Da erschien ihm der Herr in einem Gesicht und sagte: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.“ Apostelgeschichte 18,9.10. Paulus faßte dies als Befehl auf, in Korinth zu bleiben und zugleich als Zusicherung, daß der Herr zur erfolgten Aussaat auch das Wachstum schenken würde. Dadurch gestärkt und ermutigt, fuhr er fort, weiterhin mit Eifer und Ausdauer in dieser Stadt zu arbeiten. WA 249.2

Mittwoch, 1. Juli

„Viele in dieser Stadt“

Lies Apostelgeschichte 18,4–8. Was waren die Ergebnisse der Predigt des Paulus?
Unterdessen waren „Silas und Timotheus aus Mazedonien“ (Apostelgeschichte 18,5) gekommen, um Paulus zu helfen. Gemeinsam arbeiteten sie nun unter den Heiden. Ihnen sowie den Juden predigten Paulus und seine Gefährten Christus als Retter der gefallenen Menschheit. Die Boten des Kreuzes vermieden schwerverständliche, weithergeholte Beweise, verweilten aber bei den Eigenschaften des Schöpfers der Erde und Herrn des Weltalls. Ihre Herzen entflammten in Liebe zu Gott und seinem Sohn. Sie forderten die Heiden auf, auf das unermeßliche Opfer zu schauen, das für die Menschen gebracht worden war. Sie wußten, daß selbst diejenigen, die lange in der Finsternis des Heidentums umhergetappt waren, zum Heiland hingezogen würden, wenn sie nur erst das Licht wahrnehmen könnten, das sich vom Kreuz auf Golgatha ergoß. „Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde“, hatte der Heiland gesagt, „so will ich alle zu mir ziehen.“ Johannes 12,32. WA 248.1
Die Boten des Evangeliums in Korinth erkannten die schrecklichen Gefahren, die denen drohten, für die sie wirkten. Sie waren sich ihrer Verantwortung bewußt, als sie die Wahrheit verkündeten, die sich auf Jesus gründet. Klar, einfach und bestimmt war ihre Botschaft, „diesen ein Geruch des Todes zum Tode, jenen aber ein Geruch des Lebens zum Leben“. 2.Korinther 2,16. Nicht nur durch ihre Worte, sondern auch durch ihr tägliches Leben offenbarten sie das Evangelium. Engel wirkten mit ihnen zusammen, und Gottes Gnade und Kraft wurden in der Bekehrung vieler sichtbar. „Krispus aber, der Vorsteher der Synagoge, kam zum Glauben an den Herrn mit seinem ganzen Hause; und viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen.“ Apostelgeschichte 18,8. WA 248.2
Lies Apostelgeschichte 18,9.10. Was lässt sich über die Gefühle des Paulus angesichts seiner Herausforderungen in Korinth ableiten? Wie ermutigte Gott seinen Diener?
Ernstlich plante er, die Stadt zu verlassen und mit einem versprechenderen Gebiet zu vertauschen und zu erfahren, wo er seine Pflicht zu tun habe. Da erschien ihm der Herr in einem Gesicht und sagte: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.“ Apostelgeschichte 18,9.10. Paulus faßte dies als Befehl auf, in Korinth zu bleiben und zugleich als Zusicherung, daß der Herr zur erfolgten Aussaat auch das Wachstum schenken würde. Dadurch gestärkt und ermutigt, fuhr er fort, weiterhin mit Eifer und Ausdauer in dieser Stadt zu arbeiten. WA 249.2
Der Apostel beschränkte sich in seinem Wirken nicht allein auf die öffentliche Verkündigung, denn viele hätte er auf diesem Wege nicht erreichen können. Deshalb verwandte er viel Zeit auf die Arbeit von Haus zu Haus. Er nutzte die Gelegenheit zu Gesprächen im Familienkreis, besuchte Kranke und Trauernde, tröstete die Betrübten und richtete die Bedrückten auf. In allem, was er sagte und tat, verherrlichte er den Namen Jesu. So wirkte er „in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern“. 1.Korinther 2,3. Er zitterte bei dem Gedanken, seine Verkündigung könnte mehr den Stempel des Menschlichen als des Göttlichen tragen. WA 249.3

Donnerstag, 2. Juli

Paulus’ Briefe an die Korinther

Lies 1. Korinther 1,11–13; 1. Korinther 4,14; 1. Korinther 5,11; 1. Korinther 7,1 und 1. Korinther 14,37.40. Lies außerdem 2. Korinther 1,12; 2. Korinther 2,9; 2. Korinther 11,3 und 2. Korinther 13,10. Wie helfen uns diese Textstellen zu verstehen, warum Paulus Briefe an die Korinther schrieb
Gottes Diener sollen freundlich und höflich zusammenarbeiten. Da gilt: „Einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor.“ Römer 12,10. Unter ihnen sollte es keine unfreundliche Kritik, kein Abwerten der Arbeit des andern, auch keine Spaltung in verschiedene Parteien geben. Jeder, dem Gott eine Botschaft anvertraut hat, muß seine besondere Aufgabe erfüllen. Dabei hat jeder sein ganz persönliches Gepräge, das er allen andern gegenüber bewahren sollte. Dennoch sollte jeder in Eintracht mit seinen Brüdern arbeiten. In ihrem Dienst müssen Gottes Arbeiter unbedingt eins sein. Keiner darf sich zum Maßstab des andern machen, von seinen Mitarbeitern geringschätzig reden oder sie als zweitrangig behandeln. Unter Gottes Leitung soll jeder das ihm zugewiesene Werk verrichten und dabei von den andern geachtet, geliebt und ermutigt werden. Gemeinsam sollen sie das Werk zum Abschluß bringen. WA 275.1
In diesem Briefe ging es Paulus darum, den Korinthern zu zeigen, wie Christi Macht sie vor dem Übel bewahren könne. Er wußte, daß sie durch den Allmächtigen stark sein würden, wenn sie die übermittelten Unterweisungen befolgten. Um ihnen zu helfen, sich von der Knechtschaft der Sünde zu lösen und in der Furcht des Herrn wirklich heilige Menschen zu werden, legte Paulus ihnen die Ansprüche dessen ans Herz, dem sie bei ihrer Bekehrung ihr Leben geweiht hatten. „Ihr ... seid Christi“ und „seid nicht euer eigen“ (1.Korinther 3,23; 1.Korinther 6,19), schrieb er ihnen. „Ihr seid teuer erkauft; darum so preiset Gott an eurem Leibe.“ 1.Korinther 6,20. WA 306.3
Paulus hatte geraume Zeit eine solche Last für die Gemeinden auf seinem Herzen getragen, daß sie ihn fast erdrückte. Irrlehrer hatten versucht, seinen Einfluß auf die Gläubigen zu untergraben und ihnen anstelle der Evangeliumswahrheit ihre eigenen Lehren aufzunötigen. Die Schwierigkeiten und entmutigenden Verhältnisse, von denen Paulus umgeben war, spiegeln sich in folgenden Worten wider: „Wir wollen euch nicht verschweigen, liebe Brüder, unsere Trübsal, die uns in der Landschaft Asien widerfahren ist, wo wir über die Maßen beschwert waren und über Vermögen, so daß wir auch am Leben verzagten.“ 2.Korinther 1,8. WA 324.3
„Doch nun war ein Grund zur Sorge beseitigt. Als er die Nachricht erhielt, dass sein Brief an die Korinther angenommen worden war, brach Paulus in Worte der Freude aus:“ AA 325.2

Freitag, 3. Juli

Weiteres Nachdenken

„Das Leben des Paulus war geprägt von intensiven und vielfältigen Aktivitäten. Von Stadt zu Stadt, von Land zu Land reiste er, verkündete die Botschaft vom Kreuz, gewann Menschen für das Evangelium und gründete Gemeinden. Um diese Gemeinden kümmerte er sich unablässig, und er schrieb ihnen viele Briefe mit Anweisungen. Manchmal ging er seinem Handwerk nach, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Doch bei all der geschäftigen Tätigkeit seines Lebens verlor er nie das eine große Ziel aus den Augen – nämlich nach dem Ziel seiner hohen Berufung zu streben.“ GW 58.4
„Während Paulus nicht in Jerusalem war, schrieb er viele Briefe an verschiedene Orte, in denen er von seinen Erfahrungen berichtete und ein kraftvolles Zeugnis ablegte. Doch einige bemühten sich, den Einfluss dieser Briefe zu zerstören. Sie mussten zwar zugeben, dass seine Briefe gewichtig und kraftvoll waren, erklärten jedoch, seine körperliche Erscheinung sei schwach und seine Rede verächtlich.“ 1SG 98.2

Für weiteres Studium kontaktieren Sie gerne:

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