Korinth war im ersten Jahrhundert des christlichen Zeitalters eine der führenden Städte nicht nur Griechenlands, sondern der ganzen Welt. In den Straßen drängten sich Griechen, Juden, Römer und Reisende aus allen Ländern, die eifrig ihren Geschäften oder Vergnügungen nachgingen. Dieses wichtige, von allen Teilen des Römischen Reiches leicht erreichbare Handelszentrum war ein bedeutender Ort, so daß dort Gedächtnisstätten für Gott und seine Wahrheit errichtet werden sollten. WA.243.2 Gleich zu Beginn seines Wirkens in diesem Verkehrsmittelpunkt sah Paulus auf allen Seiten ernste Hindernisse für den Fortgang seiner Arbeit. Die Stadt war faßt ausnahmslos dem Götzendienst ergeben. Venus war die Lieblingsgöttin, und mit ihrer Verehrung waren zahlreiche verderbliche Riten und Sitten verknüpft. Wegen ihrer sittlichen Verderbtheit waren die Korinther selbst unter den Heiden verrufen. Ihr Denken und Tun schien auf nichts anderes als auf Vergnügungen und Lustbarkeiten des Augenblicks gerichtet zu sein. WA 243.1
Korinth war im ersten Jahrhundert des christlichen Zeitalters eine der führenden Städte nicht nur Griechenlands, sondern der ganzen Welt. In den Straßen drängten sich Griechen, Juden, Römer und Reisende aus allen Ländern, die eifrig ihren Geschäften oder Vergnügungen nachgingen. Dieses wichtige, von allen Teilen des Römischen Reiches leicht erreichbare Handelszentrum war ein bedeutender Ort, so daß dort Gedächtnisstätten für Gott und seine Wahrheit errichtet werden sollten. WA.243.2 Gleich zu Beginn seines Wirkens in diesem Verkehrsmittelpunkt sah Paulus auf allen Seiten ernste Hindernisse für den Fortgang seiner Arbeit. Die Stadt war faßt ausnahmslos dem Götzendienst ergeben. Venus war die Lieblingsgöttin, und mit ihrer Verehrung waren zahlreiche verderbliche Riten und Sitten verknüpft. Wegen ihrer sittlichen Verderbtheit waren die Korinther selbst unter den Heiden verrufen. Ihr Denken und Tun schien auf nichts anderes als auf Vergnügungen und Lustbarkeiten des Augenblicks gerichtet zu sein. WA 243.1
Obwohl Paulus in Korinth einen gewissen Erfolg hatte, wurde er doch durch die Bosheit, die er in dieser verderbten Stadt sah und hörte, beinahe entmutigt. Die moralische Verderbtheit, die er unter den Heiden fand, die Verachtung und Beleidigungen, die ihm von den Juden zugefügt wurden, bereiteten ihm tiefe innere Not. Er zweifelte daran, ob es weise sei, zu versuchen, unter diesen Menschen eine Gemeinde aufzubauen. WA 249.1
Ernstlich plante er, die Stadt zu verlassen und mit einem versprechenderen Gebiet zu vertauschen und zu erfahren, wo er seine Pflicht zu tun habe. Da erschien ihm der Herr in einem Gesicht und sagte: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.“ Apostelgeschichte 18,9.10. Paulus faßte dies als Befehl auf, in Korinth zu bleiben und zugleich als Zusicherung, daß der Herr zur erfolgten Aussaat auch das Wachstum schenken würde. Dadurch gestärkt und ermutigt, fuhr er fort, weiterhin mit Eifer und Ausdauer in dieser Stadt zu arbeiten. WA 249.2